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“Geburtstagsfeier” 900 Jahre Doppelkloster Engelberg und Sarnen

Am 1. April 1120 wurde das Doppelkloster Engelberg und Sarnen gegründet und erstmals schriftlich erwähnt.

Das Kloster wurde vom Zürcher Adeligen Konrad von Sellenbüren gestiftet und 1120 von Mönchen aus Muri unter Abt Adelhelm gegründet.  Nebst den Mönchen lebten auch 80 Nonnen im Doppelkloster. 1615 wurde das Frauenkonvent vom Männerkloster getrennt und zog nach Sarnen, wo sie das Frauenkloster Sarnen gründeten.

Mitteilung über Geburtstag 900 Jahre. Hier

Anlass Sarner Jesuskind in Engelberg abgesagt

Der Jubiläumsanlass “Besuch des Sarner Jesuskindes” am 3. Mai in Engelberg wurde wegen der Coronakrise abgesagt. Vorgesehen war, dass an diesem “Tag der heiligen Mönche” ein Begegnungstag zwischen den Klöster Sarnen und Engelberg stattfindet und dabei das “Sarner Jesuskind” für einen Tag an seinen Ursprungsort zurückkehrt.

Gemeinsam beten und Kerzen anzünden

Die evangelisch-reformierte Kirche und die römisch-katholische Kirche in der Schweiz wollen in Zeiten der Coronavirus-Krise zusammen ein Zeichen der Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung setzen. Bis Gründonnerstag sollen im ganzen Land jeweils am Donnerstagabend um 20 Uhr Kerzen auf den Fenstersimsen entzündet werden.

Auch das Frauenkloster Sarnen beteiligt sich an dieser Aktion und wird am Donnerstag jeweils eine Kerze ins Fenster stellen.

Mehr Infos. Hier
Gebet zur Aktion “Kerzen”. Hier

Pforte geschlossen, Kirche bleibt offen

Aufgrund des Coronavirus hat auch das Frauenkloster Sarnen verschiedene Massnahmen umgesetzt.

Klosterpforte geschlossen
bleibt die Klosterpforte ab sofort geschlossen. Nachrichten können in den Briefkasten geworfen werden. Zudem ist das Kloster auch via Telefon, Mail oder Brief erreichbar.
Mehr Infos Pforte. Hier

Keine öffentlichen Gottesdienste
Bis auf weiteres finden keine öffentlichen Gottesdienste mehr in der Klosterkirche statt.

Kirche offen für Einkehr und Gebet
Die Kirche ist für die stille Einkehr und das Gebet an folgenden Tagen und Zeiten geöffnet:
Sonntag, Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 9 bis 17 Uhr.
Mittwoch und Samstag von 8 bis 10.30 und von 12 bis 17 Uhr.
Mehr Infos Klosterkirche. Hier
Corona-Gebet. Hier

Diese Massnahmen gelten bis auf weiteres bestehen. Je nach Situation werden wir aktuell darüber informieren.

Starke Frauen im Mittelalter

Im Landemuseum in Zürich findet ab 20. März die Sonderausstellung “Nonnen. Starke Frauen im Mittelalter statt. Dabei werden auch einige Exponate aus dem Frauenkloster gezeigt.

Nonnen im Mittelalter waren weit mehr als asketisch lebende Frauen, die sich nur für die Welt innerhalb der Klostermauern interessierten. Das Kloster bot Frauen Möglichkeiten, die sie sonst kaum hatten – Zugang zu höherer Bildung, soziale Absicherung und die Chance, sich familiären Normen zu entziehen. Die Ausstellung zeigt anhand verschiedener Persönlichkeiten, wie vielfältig die Lebensformen geistlicher Frauen im Mittelalter waren.

Mehr Infos. Hier

Referat über Doppelkloster Engelberg

Im Rahmen des Jubiläumsjahres “900 Jahre Kloster Engelberg und Sarnen” findet am 10. März ein Referat statt zum Thema “Einblicke ins Doppelkloster Engelberg 1120 – 1615”. Referent ist Rolf de Kegel, Stiftsarchivar des Klosters Engelberg.

Der Referent stellt die Gründungszeit des Benediktinerklosters als Doppelkloster in den historischen Zusammenhang des 11./12. Jahrhunderts. Dabei gibt der auch einen Blick in die Klosterbibliothek am Beispiel der Psalterien vom 14. Jahrhundert. Rolf de Kegel hat nach der Matura in Engelberg seine Studien in Bern, Fribourg und Bologna weitergeführt. Seit Herbst 1991 arbeitet er als Stiftsarchivar in Engelberg und hat viel über das Doppelkloster geforscht.

Der Anlass findet statt am Dienstag, 10. März um 19 Uhr im Kapitelsaal des Frauenklosters St. Andreas Sarnen und wird vom Freundeskreis des Frauenklosters organisiert.

Weihe für neue Äbtissin

Ein besonderes Ereignis fand am 10. Januar in der Klosterkirche St. Andres statt: Sr. Rut-Maria, die bisherige Priorin der Schwesterngemeinschaft des Frauenklosters Sarnen, empfing die Äbtissinnenweihe durch Abt Christian vom Kloster Engelberg. Unter den zahlreichen Gäste war auch die ehemalige Bundesrätin Doris Leuthard.

Sr. Rut-Maria Buschor trat die Nachfolge von Äbtissin Pia Habermacher an, welche 18 Jahre der Klostergemeinschaft vorstand. Die neue Äbtissin trat 1992 in die Abtei St. Andreas ein und legte ihre Profess am 7. Mai 1995 ab.

Tag der Weihe. Hier
Bilder von der Weihe und Feier. Hier
Video von der Weihe Web Kath. Kirche. Hier
Bericht Luzernerzeitung. Hier

Viele Aktivitäten des Freundeskreises

Verschiedene Anlässe unter dem Thema “Begegnungen” und viele weitere Aufgaben und Projekte wie die Realisierung und Finanzierung einer neuen Informationsstele (Bild): An der diesjährigen GV des Freundeskreises des Frauenklosters Sarnen wurde umfassend darüber informiert.

In diesem Jahr will der Freundeskreis Abklärungen für die Instandstellung der alte Klosterfassade vornehmen.

Mehr Infos zur GV. Hier

“Ich wurde positiv überrascht”

In einem Radiointeriew äussert sich die neue Äbtissin des Frauenklosters Sarnen, Sr. Rut-Maria, über das Zusammenleben mit den beiden Gemeinschaften von Melchtal und Wikon im Benediktinischen Zentrum und über das 900-Jahr-Jubiläum, welches die Gemeinschaft in diesem Jahr feiern kann.

Radio-Interview Regionaljournal Zentralschweiz. Hier

Weihe der neue Äbtissin am 10. Februar 2020

Die Gemeinschaft der Abtei St. Andreas hat im November die bisherige Priorin Sr. Rut-Maria Buschor zur 27. Äbtissin der Abtei gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Äbissin Pia Habermacher an, welche 18 Jahre der Klostergemeinschaft vorstand.

Sr. Rut-Maria empfängt am 10. Februar 2020 in der Klosterkirche von Sarnen die Äbtissinnenweihe durch Abt Christian Meyer vom Kloster Engelberg.

Die neue Äbtissin trat 1992 in die Abtei St. Andreas ein und legte ihre Profess am 7. Mai 1995 ab.

Für Äbtissin Rut-Maria ist es wichtig, dass „St. Andreas ein Ort der Gott-Suche und der Wallfahrt zum Sarner-Jesus-Kind bleibt, getragen vom gemeinsamen Gebet und dem Feiern des Glaubens”.

Medienmitteilung. Hier
Bericht Luzerner Zeitung. Hier