Wallfahrt

Seit über 75 Jahren findet jeden dritten Donnerstag des Monats der Wallfahrtsnachmittag zum Sarner Jesuskind in der Klosterkirche statt. Um 13.45 Uhr wird in der Klosterkirche ein Rosenkranz gebetet. Es besteht auch die Möglichkeit zu beichten. Um 14.30 Uhr findet eine Eucharistiefeier mit Predigt statt. Viele Pilger treffen sich nach der Zabigpause  um 16.20 Uhr in der Kapuzinerkirche zu einem weiteren Rosenkranz und zum Reliquiensegen des Heiligen Antonius von Padua. Der Wallfahrtsschluss ist um zirka 17 Uhr.

1943 hatten die Müttervereine von Horw und Luzern mit der sogenannten “Luzerner Wallfahrt” gestartet. Ihr Anliegen war es, fwährend dem 2. Weltkrieg für den Frieden in Europa beim Sarner Jesuskind zu beten. In den Anfängen wurde auf der Brünigbahnstrecke jeden dritten Monatsdonnerstag ein Extrawagen für Pilger reserviert. Heute kommen die meisten Pilger per Auto.

Im Mai 2018, anlässlich der 75-Jahr-Feier,  schenkten die Pilger dem Sarner Jesuskind ein schmuckes, neues, grüne Kleidchen. Damit wollten die Pilger ein Zeichen der Verbundenheit setzen. Während des Pilgergottesdienstes segnete der anwesende Pfarrer Thomas Rellstab (Radio Maria) dieses Kleidchen.

Die Anliegen, die dem Sarner Jesuskind vorgelegt werden, sind praktisch gleich geblieben. Die Pilger und Pilgerinnen beten für den Frieden auf der Welt, für den Frieden und Bewahrung der Umwelt und für den persönlichen Frieden.

Aufgrund der Corona-Krise finden zurzeit keine Wallfahrten statt.